Unternehmen

Schnellere Entscheidungen ohne mehr Abstimmung

Wenn strategische Entscheidungen zu lange dauern und zu oft neu entschieden werden, ist der Engpass selten Kompetenz, sondern fehlende Standards:

klare Entscheidungsrechte, verbindliche Meetingstandards und Entscheidungsprotokolle, die im Alltag genutzt werden.

Ich baue Entscheidungssysteme, die sichtbar machen, wo Entscheidungen stocken, und Verbindlichkeit dort herstellen, wo sie fehlt.

Entscheidungsdurchlaufzeit ↓ · Rework ↓ · Strategisches Risiko ↓

Springe zu:

Teammeeting aus der Vogelperspektive: Mehrere Personen arbeiten an einem Tisch mit Laptops und Tablets, zwei davon geben sich die Hand – symbolisch für Zusammenarbeit und gemeinsame Entscheidungsfindung

Problem + Outcome

Woran es meistens liegt

→ Entscheidungen hängen in Abstimmungsschleifen

→ Meetings erzeugen gemeinsames Verständnis, aber keine Entscheidung

Verantwortungsübernahme ist implizit statt entschieden

Kriterien wechseln je nach Person oder Druck

→ Entscheidungen werden nicht nachvollziehbar dokumentiert und deshalb wiederholt

Was fehlt, ist kein Wille. Es ist eine Struktur, die trägt.

Was ein Entscheidungssystem verändert

Schnellere Entscheidungen (klare Rechte)

Konsistentere Entscheidungen (stabile Kriterien)

Schnellere Umsetzung (dokumentiert, anschlussfähig)

Weniger Nacharbeit (Unklarheit früher raus)

Weniger Entscheidungsrauschen (klarer Prozess unter Druck)

Mehr Vertrauen in Priorisierung und Führung (Transparenz)

Messung: sichtbar über ausgewählte KPIs (z. B. Entscheidungsdurchlaufzeit, Eskalationsrate, Nacharbeit, Meetingzeit pro Entscheidung).

Beratungsablauf

Führungsteam arbeitet an Entscheidungs- und Meetingstruktur, Laptops und Notizbücher auf einem Konferenztisch, Draufsicht.

Der Einstieg: Decision Audit

Wo stocken Ihre Entscheidungen wirklich?

Der Decision Audit klärt drei Dinge:

  1. Welche Entscheidungen wirklich teuer sind (und wo gerade nur Aktivität passiert)

  2. Warum Entscheidungen stocken (Rechte, Standards, Meetinglogik, Schnittstellen)

  3. Welche 2–3 Standards sofort den grössten Hebel bringen (für Tempo und Qualität)

Was Sie bekommen (Core):

Engpass-Analyse
Top-Engpässe, priorisiert nach Impact

Entscheidungsfluss-Übersicht:
1–2 kritische Entscheidungstypen als klarer Ist-Prozess

30–60–90 Tage Entwicklungsplan:
sofortige Entlastung vs. strukturelle Veränderung, in sinnvoller Reihenfolge

Führungskräfte-Briefing (60–90 Min):
Ergebnisse, Empfehlungen, nächste Schritte

Pilot-Standard:
ein direkt einsetzbarer Standard (Meeting, Protokoll oder Entscheidungsrecht)

Ergebnis: Sie wissen genau, wo Sie ansetzen, was zuerst wirkt und wie es praktisch umgesetzt wird.

Geeignet, wenn Entscheidungen teamübergreifend sind und Abstimmung oder Rework spürbar Zeit kostet.

Messung: Fortschritt wird über ausgewählte KPIs sichtbar gemacht
(z. B. Entscheidungsdurchlaufzeit, Eskalationsrate, Rework, Meetingzeit pro Entscheidung).

Ablauf: 3–6 Interviews (45 Min) + Analyse + Führungskräfte-Briefing

Dauer: 1–2 Wochen

Investment: ab €3.900 (abhängig von Umfang, Teamgrösse und Entscheidungstypen)

Optionale Zusatzmodule:

→ Entscheidungsrechte Matrix

→ Entscheidungslog (Template)

→ Meeting Standards für 2–4 zentrale Meetingtypen

→ Einführung und Umsetzung für Führungskräfte (kurze Anwendungseinheit)

→ Pilot-Begleitung (2–4 Wochen)


Nach dem Audit:
Zwei Wege

Implementation & Langzeitbetreuung

1) Implementation (6–10 Wochen)

Wir bauen Standards, Entscheidungsrechte und Protokolle so, dass sie teamübergreifend funktionieren, pilotieren in 1–2 Teams und rollen schrittweise aus.

Typische Bausteine

→ Entscheidungsrechte Matrix

→ Meeting Standards für zentrale Meetingtypen

→ Entscheidungslog + Entscheidungsprotokolle

→ Eskalationslogik

→ Pilot + Rollout in 1–2 Teams

→ Einführung und Umsetzung für Führungskräfte

Dauer: 6–10 Wochen

Investment: ab €18.000 (Pilot in 1–2 Teams, abhängig vom Umfang)

(Sie bekommen innerhalb von 48 h eine Rückmeldung mit 2–3 Terminvorschlägen.


2) Strategische Beratung (Retainer)

Für High-Stakes-Kontexte: M&A, Umstrukturierung, Preisstrategie, strategische Produktentscheidungen, KI-Governance.

Strategischer Sparringspartner für kritische Entscheidungen: Struktur, Reviews, Risiko-Checks, klare Entscheidungsunterlagen.

Typische Leistungen

→ 2× Führungskräfte-Sessions/Monat (90 Min)

→ Review von Entscheidungsunterlagen (asynchron)

→ Quartalsweiser Review der Top-Entscheidungen

→ Risikoprüfung von kritischen Entscheidungen

→ Schneller Zugriff (48 h Reaktionszeit)

Dauer: 6–12 Monate

Investment: ab €8.000/Monat (abhängig vom Umfang)

Wissenschaftliche Grundlage

Dieser Ansatz ist wissenschaftlich fundiert:

strukturierte Entscheidungsrahmen, Bias-Reduktion und klare Standards verbessern Entscheidungsqualität nachweislich.
Die vollständige Grundlage mit Quellen finden Sie auf der Expertise-Seite.

Zahlen & Beispielrechnungen

Die hier dargestellten Zahlen dienen der Einordnung möglicher Effekte und sind bewusst konservativ angesetzt. Sie stellen keine Garantie konkreter Ergebnisse dar. Abweichungen ergeben sich je nach Rollenstruktur, Vergütungsniveau, tatsächlichem Meetingaufwand und Umsetzungsgrad.

Executive Summary (Referenzbeispiel)

Beispielunternehmen (Referenz): 80 Mitarbeitende | 46 Arbeitswochen/Jahr | Ø Vollkosten ≈ 60 €/h | Ø Meetingaufwand 3 h/Person/Woche

  • Meetings & Abstimmung (Baseline):664.800 € / Jahr gebunden

  • Strukturell gebundenes Kapital (gesamt):1.070.00 € / Jahr

  • Konservativ realisierbar (Anteil):180.000–220.000 € / Jahr

(Details in den Beispielen unten.)

Hinweis: Ø Vollkosten pro Arbeitsstunde liegen in der Praxis (abhängig von Rollenmix und Vergütungsniveau) häufig eher bei 60–100 €. Für die folgenden Beispielrechnungen wird bewusst eine konservative Ausgangslage gewählt. Konservativ gerechnet. Keine Garantie, sondern Orientierung. Details pro Hebel:

  • Problem: hoher, dauerhaft gebundener Zeitaufwand

    Gebundenes Kapital (Baseline):

    3 h/Woche × 80 Mitarbeitende × 60 €/h × 46 Wochen

    → ≈ 662.000 € pro Jahr

    Typisch berichtet: 20–40 % Reduktion

    → ≈ 132.000–264.000 € Potenzial

    Konservativ gerechnet: 10 % Reduktion

    → ≈ 66.200 € pro Jahr

  • Problem: verzögerte Entscheidungen durch Klärungs- und Abstimmungsschleifen

    Typisch berichtet: zweistellige Zeitgewinne (z. B. 10–30 %)

    Konservativ gerechnet: 30 Minuten pro Person/Woche

    → ≈ 110.400 € pro Jahr

  • Problem: einzelne Entscheidungen mit erheblichem Folgeschaden

    Typisch berichtet: strukturierte Entscheidungsprozesse reduzieren Fehlentscheidungen insbesondere in komplexen Kontexten

    Konservativ gerechnet: 1 vermiedene Fehlentscheidung pro Jahr

    → ≈ 80.000–200.000 € pro Jahr

  • Problem: Nacharbeit durch unklare Entscheidungen und Übergaben

    Typisch berichtet: 10–20 % Reduktion

    Konservativ gerechnet: 1 Stunde pro Person/Monat

    → ≈ 57.600 € pro Jahr

  • Problem: zusätzliche Klärungs- und Konfliktkosten

    Typisch berichtet: Effekte zeigen sich indirekt über Qualität, Lernfähigkeit und Konfliktkosten

    Konservativ gerechnet: 1 Stunde weniger Klärungsaufwand pro Person/Monat

    → ≈ 57.600 € pro Jahr (zzgl. qualitativer Effekte)

  • Problem: hohe Ersatz- und Einarbeitungskosten

    Typisch berichtet: 50–200 % des Jahresgehalts je Abgang

    Konservativ gerechnet: 1,5 Abgänge/Jahr und 0,75 × Jahresgehalt

    → ≈ 79.000 € pro Jahr

Gebundenes Kapital durch ineffiziente Strukturen (Einordnung)

Zeit, die regelmässig in Meetings, Entscheidungsschleifen, Rework oder Klärungskonflikten gebunden ist, steht nicht für wertschöpfende Arbeit zur Verfügung. Sie wirkt als dauerhaft gebundenes produktives Kapital.

Die Grössenordnung sehen Sie in der Executive Summary oben. Dieses Kapital ist nicht verloren. Es ist vorhanden, aber strukturell blockiert.

Genau dafür ist der Decision Audit der Einstieg:

Wir machen sichtbar, wo Zeit und Qualität verloren gehen, quantifizieren die Engpässe und leiten daraus eine klare Entwicklungsstrategie ab.

Kurz-FAQ

  • Sobald Entscheidungen teamübergreifend sind und Abstimmung spürbar Zeit und Geld bindet. Häufig ab ca. 50 Mitarbeitenden oder sobald mehrere Bereiche an denselben Entscheidungen hängen (Priorisierung, Budget, Hiring, Strategie, AI-Governance).

  • Einen festen Ansprechpartner, Zugang zu 2–4 zentralen Meetingformaten und 3–6 Interviewpartner entlang der Entscheidungsketten. Vorbereitung ist minimal, es geht vor allem um reale Entscheidungsfälle und typische Engpässe.

  • Drei Optionen:

    (a) Sie setzen die Roadmap intern um,

    (b) wir begleiten die Implementation (Standards, Entscheidungsrechte, Protokolle, Pilot, Rollout),

    (c) wir arbeiten langfristig zusammen (Executive Advisory), um High-Stakes-Entscheidungen abzusichern und das System stabil zu halten.